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JWD - Zu Gast bei Duwo

Für den Dienstag waren wir selbst verantwortlich. So hatten wir um Verlegung am 1. Spieltag gebeten, da wir auf drei Protagonisten hätten verzichten müssen. Und einmal in der Saison muss man wohl den langen Weg in Kauf nehmen. Im Auto dahin dann Wohlfühl-Athmosphäre. Eine dänische-sprachige Googletta wies uns den Weg. Bis auf Vati verstand der Rest der Besatzung irgendwie nur Bahnhof - oder sowas wie sdkjfweuhf vjwefhn... Mit Goofy an Board ist man aber gegen jedes Verfahren gefeit. Schließlich weiß man, dass er bereits überall in Hamburg sesshaft war ;-) Eine sich androhende Versorgungslücke wurde bereits in Billstedt beseitigt. So erreichten Schusti, Goofy, Manu und ich selbst ziemlich gemütlich unser Ziel im Kupferredder, nahezu zeitgleich mit der restlichen Mannschaft. Dort noch schnell die heutige Ausgangslage erörtert.

Sehr aufmerksam wurden wir bereits im Eingang der Halle willkommen geheißen. Dem Gastgeber ist anscheinend die langwierige Anreise bewusst und stellt daher gekühlte Getränke bereit. Beim Einspielen kam es dann zu etwas Verwirrung. Man war sich über die Kleiderordnung nicht einig. Muss bei 15 min Einspielzeit das Einspiel-Shirt angezogen werden? Oder reicht es, wenn es nur kurz vorgezeigt wird? Eine eindeutige Antwort des Zeugwarts blieb leider aus.

Bevor es dann losging, wurden wir vom Gastgeber recht herzlich begrüßt. Bis jetzt hätten sie einen Punkt verdient. Aber TT ist kein Kindergeburtstag und Wacker kennt keine Gnade… So liefen auch die ersten beiden Doppel. Manu/Michi mit souveräner Leistung 3:0. Maga/Schusti mit 2x Verlängerung ebenso 3:0 – nur nicht ganz so souverän, aber am Ende muss man ja auch nur 2 Punkte mehr einfahren. Anders lief Doppel 3, Vati/Milla etwas glanzlos ohne Fortuna und starkem Gegner Dreischmeier 0:3. Wacker mit 2:1 vorne, reicht erstmal.

Weiter im oberen Paarkreuz: Maga sehr rasch mit 2:0 Führung. Manu gegen starkem Züwers 0:1 Rückstand. Beide drehen das Spiel, so dass am Ende Maga seinem Gegner Trzecinski gratulieren und Manu seinerseits Glückwünsche entgegennehmen darf. Gerade Maga war im dritten Satz etwas verunsichert von der hoch motivierten Nummer 2 Duwos. 3:2, Wacker weiter vorne. – Das sollte sich in der Mitte nun ändern. Michi mit starkem 1. Satz, aber ohne weiteren Erfolg 0:3. Vati im ersten noch knapp unterlegen, um im 2. Durchgang komplett einzubrechen. Anders in den Durchgängen 3 und 4, in denen er jeweils einen leichten Vorsprung ins Ziel bringen konnte. Die Entscheidung musste her, bis 4:4 sah das auch machbar aus. Nun folgte der zweite Einbruch – 4:11. Wacker 3:4, das Spiel scheint zu kippen…

Im unteren Paarkreuz traten nun Preußke gegen Pehmöller und Milla gegen Merse an. Während Milla ohne Gefahr einen Punkt einfahren konnte, war Preußkes Spiel vier Sätze hart umkämpft. Im letzten Durchgang kam Goofy aus einer (wahrscheinlich bewusst entschiedenen) Auszeit nicht wieder und konnte keinen Ballwechsel für sich entscheiden. Wacker 4:5 – die Bratwurst hat ihren Besitzer gefunden J

Die Idee mit der Auszeit fand wohl auch unsere Nummer 1 sehr charmant und übergab seinem sehr sicheren Gegenüber die Sätze 1 und 2. Am Tisch nebenan spielte Maga nach knapp unterlegenem ersten Satz seine schiere Überlegenheit aus und entschied das Spiel für sich. Vati machte sich bereit, während Manu sich ins Spiel zurückkämpfte. Der Ausgang beider Spiele waren sich sehr ähnlich. Bei 9:8 im 5. Satz ein gezielter Schmutzball und bei 10:8 glücklich den Punkt eingefahren. Wacker mit 7:5 wieder vorne – die Entscheidung? Kann das untere Paarkreuz das Spiel entscheiden oder muss noch das viel prämierte Abschlussdoppel ran?

Preußke relativ humorlos gegen Merse. Das Ergebnis: 3:0. Merse konnte auch mit gezielt eingesetzten Kommentaren unseren Goofy nicht vom Kurs anbringen. Florin dagegen mit Schwierigkeiten. Bereits mit 0:2 Rückstand dann doch noch den Dritten eingefahren. Jedoch am Ende entschied Pehmöller das Ding für sich. Es kam zum Abschlussdoppel. Hier kam es wohl sehr auf die Konstellation der Paarungen an. Während Trzecinski/Züwers den ersten und dritten Satz sehr deutlich für sich entschieden, konnten Maga/Schusti den zweiten und vierten knapp für sich entscheiden. Nun galt es, den Start im fünften Durchgang nicht zu verschlafen. Professional gaben sich die Wackeraner bei entsprechendem Support von der Bank und ließen die Gastgeber nicht entkommen. Nach dem Wechsel war das Ding dann schnell entschieden. Wacker 9, Duwo 7. Dem Verlauf nach glücklich für uns, jedoch bitter für die Heimmannchaft. Bleibt nur der Verweis auf das Rückspiel. Bringt Durst mit!!

Auf eine gastronomische Einkehr wurde angesichts der nächtlichen Uhrzeit verzichtet (0:30). Dafür wurde der Abend auf dem Parkplatz nochmal ausgiebig analysiert. Die Bratwurst des Tages geht an… na… sicher?... ja … an den… Herren Pehmöller – 11:0 im Entscheidungssatz kann man machen… oder auch nicht…