Willkommen auf ArenaOberschleems.de

Erste setzt Plan um

In der bisherigen Bilanz stehen 4 Niederlagen und ein Sieg bei einem Spielverhältnis von -15. Alles richtig gemacht, da damit noch zwei Konkurrenten schlechter dastehen und trotzdem ein Abstiegsplatz gesichert ist. Aber aufgepasst beim nächsten Heimspiel gegen VieMa. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn könnte die Erste schon den angestrebten Abstiegsplatz kosten.

Das erste Spiel gegen Poppenbüttel (3:9) wurde in dem letzten Bericht bereits ausführlich erwähnt. Gegen TTG II lief es ähnlich gut (2:9). Nur Vater/Milla und Pflantz konnten punkten. Gegen Geesthacht wurden sichere zwei Punkte eingefahren (9:2) und damit der Abstiegs-Konkurrent auf Abstand gehalten werden. An diesem Abend mussten nur Vater und Schuster ihren Gegnern gratulieren. Mit nahezu Bestbesetzung (Milla fehlte) konnte im folgenden Spiel gegen TTG Nord (aktuell ebenfalls abstiegsgefährdet) ordentlich mitgehalten werden (5:9). Fortuna fehlte an diesem Abend und so konnten viele knappe Sätze nicht auf dem Wacker-Konto verbucht werden. 

Nun zum gestrigen Spiel in der Charles-Butler-Halle gegen Walddörfer III (4:9). Die Erste musste mit drei Spielern verstärkt werden. Walter und Preußke verweilen im Urlaub, Schuster feiert mit Kollegen und Florin musste kurzfristig passen. Damit standen aber immer noch die ersten drei Stammspieler auf dem Plan. Ergänzt wurden sie von Schmidt, Kubina und Nicole. Vielen Dank dafür.

Schon die Anreise ein Erlebnis. Vater sammelte mit dem Mannschaftsbus einen nach dem anderen ein. Überpünktlich, pünktlich und etwas verzögert. Unterwegs wurden Bus und Mannschaft betankt und sich damit auf einen gemütlichen Abend eingestellt. Gerade noch rechtzeitig wurde auf den Parkplatz der Gastgeber gefahren und noch einmal die Reserven aufgefüllt. In der Halle war eine Nachbetankung trotz Clubraum leider nicht möglich. Lediglich Maga konnte sich im letzten Moment eine Zwischenmahlzeit sichern.

Doppel wie folgt: Manu/Nadine knapp in fünf Sätzen erfolgreich, ein Traum. Vater/Schmidt deutlich, aber erst nach fünf Sätzen unterlegen, kein Traum. Und das Revival-Double Magazowski/Kubina (immerhin Sachsenwaldmeister C) noch nicht ganz hergestellt und auch unterlegen.

Der erste Durchgang: Vater gegen Bogumil ohne roten Faden. Nur im dritten Durchgang Ansätze von einer Chance, die aber durch gezielte Maßnahmen im Keim erstickt wurden. Manu wie immer sehr sicher gegen Hickisch, der aber ab dem dritten Durchgang kaum mehr Fehler machte. Am Ende setzte sich dieser in einem sehr sehenswerten, knappen Spiel auch durch. Maga gekonnt lässig gegen Izy, Schmidt gegen Khazaeli nicht so stimmgewaltig. Kaballa souverän glänzend gegen Tehranchian. Nadja mit zwei knappen Sätzen und ein paar Schweißperlen beim Gegenüber, aber auch unterlegen. Zwischenstand 3:6. Noch nichts verloren.

Der zweite Durchgang erfolgte bereits unter dem Druck der erkaltenden Küchen in der gastronomischen Umgebung. Während Manu noch seine Bilanz verschönern konnte, mussten Vater, Maga und Schmidt einsehen, dass hier nichts zu holen war. 

Das Licht schlecht, die Platten schon etwas angenagt. Das Bier war aus, die Duschen warm, aber klein. Eher unterer Durchschnitt, was die Bewertung der Lokalität der Gastgeber angeht. In den Bus und ab zum Stammtürken. Dort noch die verlorenen Reserven aufgefüllt und vermittelnd eingegriffen. Unterm Strich ein gelungener Abend, nicht unbedingt sportlich gesehen, aber mannschaftlich eine solide Leistung.