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Spielberichte

Vogel schlägt Regionalliga

Bewertung:  / 6
SchwachSuper 

Zumal unsere letzten Resultate nicht sonderlich viel Hoffnung weckten, dass wir SCALA wirklich ernsthaft gefährden könnten. Ein Motivationsschub war sicherlich die Tatsache, dass die Gäste ganz offensiv ihr Saisonziel – Aufstieg in die Hamburg Liga – kommunizieren (Internet). Mit dem Wissen möchte man ja gerne den Gegner „ärgern“ und somit auch die Liga etwas spannend halten und vor allem uns gleichzeitig im Abstiegskampf ein wenig Luft  verschaffen.

Doch erstens kommt es bekanntlich anders  und zweitens haben wir einen Vogel in der Truppe. Wir wussten ja, dass der Gegner mit einer ganz speziellen „Nr.3“ unsere Arena besuchen würde, und eben diese „Nr. 3“ ist ja bekanntlich immer für eine Überraschung gut – dies ist ja auch in der Hamburger Tischtennis-Szene weitestgehend bekannt.

Die Doppel:

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte VoWa´s Doppel 1 die Herren A.Born und Bohm mit 3:1 besiegen. Am Nachbartisch spielten Manu & Uli furios auf und konnten mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg über die „Nr. 3“ und Kruse punkten. Walter und Sascha waren hingegen chancenlos gegen C.Born / Grabsch. 2:1 Führung nach den Doppeln – damit konnte man nicht rechnen! Sehr gut!

Die Einzel:

Manu spielte in seinem ersten Einzel gegen den stärkeren der beiden Born-Brüder.  Christian Born spielte sehr clever und konnte mit starken Ballwechseln unser „Abwehr-Bollwerk“ mit 3:1 knacken. Uli konnte gegen das flexible Spiel von André Born wenig ausrichten und verlor mit 1:3.

Unsere Ente (später Vogel) verlor gegen einen starken Kruse mit 1:3, während Walter mit 0:3 gegen „eine entspannte und ruhige Nr. 3“ verlor. Zwischenstand 2:5! Hhmmm…

Der Schreiberling konnte einen nervösen Grabsch mit 3:1 schlagen, der mehr mit sich und dem Umfeld (Halle, Licht, Boden etc.) haderte, als sich auf das Spiel zu konzentrieren.  Am Nachbartisch konnte Sascha gegen die Rückhand-Bomben von Bohm gar nichts ausrichten und musste mit einem 0:3 dem Gast gratulieren.

Zwischenstand nach der „ersten Runde“: 3:6

Manu eröffnete mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg über André Born den „Punkteregen“. Uli konnte in einem sehr starken Match und tollen Topspin-Duellen Christian Born mit 3:2 schlagen. Sehr stark!

Nur noch 5:6!

Unsere Ente (jetzt gleich ein Vogel) spielte nun gegen die „Nr.3“. Mit einem Sieg würde er uns wieder voll ins Rennen schicken, zumal die restlichen Spiele (aus unserer Sicht) nicht „unmöglich“ erschienen. Für die Zuschauer in der Arena, boten die beiden Protagonisten ein tolles Spiel, mit vielen tollen Ballwechseln und jeder Menge PSYCHO. So führte unser Federvieh im 5. Satz bereits mit 9:3 und sah sich schon auf der Siegerstraße, als die „Nr.3“ mit unglaublichen Rückhand-Topspins den Spielstand zum 9:10 und Matchball für sich drehen konnte. Matchball? Egal! Abgewehrt! In der Verlängerung nahmen sich beide noch eine Auszeit, bis es zum 14:13 für unsere Ente zum Aufschlag für die „Nr.3“ kam. Dieser „verwandelte“ den Matchball in absoluter Detlef-Manier mit einem …

Fehlaufschlag!

Dies änderte die Gemütslage bei der „Nr.3“ so extrem, dass er lautstark verkündete:

„Gegen soooo einen Vogel verliere ich – unfassbar!“ Die Ente sollte im weiteren Verlauf des Punktspiels noch zum GREIFvogel (Adler?) mutieren.

Am Nachbartisch war unser Rentner am heutigen Abend leider erneut chancenlos gegen Kruse. (0:3) Man muss hierbei allerdings erwähnen, dass unser „alter Mann“ ein wenig kränkelte.  Entscheidend ist aber (@ Walter) – wir gewinnen als TEAM und wir verlieren als TEAM! Zwinkernd

Zwischenstand vor den abschließenden zwei Einzeln: 6:7

Der Schreiberling wusste nur im ersten Satz keine passenden Antworten auf die knallharte Rückhand von Bohm. Ab Satz 2 lief das dann – 3:1 Sieg. Am Nachbartisch starte Sascha mit einem Satzgewinn gegen Grabsch, während der „Vogel“ und der Schreiberling sich schon auf das Abschlussdoppel vorbereiteten und auf die „Nr.3“ und Kruse warteten und warteten und warteten …

Es folgten der 1. und 2. Aufruf …

Sascha hat sich von dem „Trubel“ nicht ablenken lassen und den zweiten Satz ebenfalls gewonnen. Grabsch wirkte zunehmend nervöser und vor allem unkonzentrierter, so dass der „Vogel“ und ich „entspannt“ in das Abschlussdoppel gehen konnte, da WIR nun nicht mehr den Druck hatten gewinnen zu müssen. Die „Nr.3“ und Kruse waren derweil an den Tisch getreten und nach ganz kurzer Einspielphase sollte der „Showdown“ beginnen. Fast zeitgleich mit dem Gewinn des ersten Satzes, verwandelte auch Sascha seinen ersten Matchball zum 3:0 Sieg und somit zu 8:7 Führung.

Das schien der „Nr.3“ einen solchen Adrenalinstoß zu geben, dass er wild gestikulierend und brüllend seine Teamkollegen dazu aufforderte nun richtig Stimmung zu machen. Er selbst hielt sein Versprechen „nun richtig Tischtennis zu spielen“ und zauberte einige grandiose Topspins auf den Tisch, so dass der zweite Satz zu 9 verloren ging. (1:1)

Im 3.Satz spitze sich die Lage zu …

Denn auch unsere treuen Anhänger und vor allem die Zwote sind für lautstarken Support bekannt. Eine leere Wasserflasche sollte nun, das sowie schon Lava-heiße Fass, zum Überkochen bringen. Beim Spielstand von 4:3 kam es zu einem „leichten“ Rückschlagfehler der Gäste, der mit Klatschen und „trommeln“ mit der Wasserflasche applaudiert wurde.  Jeder der schon einmal ein ganz enges Punktspiel bestritten hat, weiß dass in einem Abschlussdoppel auch „mal einfacher Fehler“ beklatscht werden. Mag nicht immer ganz fair sein, aber in den meisten Fällen gehören immer zwei Seiten dazu.  Diese „Tat“ ließ nun die „Nr.3“ dazu hinreißen, sich mit den Zuschauern verbal zu fetzen. Hier fielen Begriffe die mit Sicherheit unter das Jugendschutzgesetz fallen und die deshalb hier nicht weiter kommentiert werden.  Diese Unterbrechung dauerte einige Minuten an. Als das Spiel gerade weitergeführt werden konnte, ärgerte das Hallenlicht die „Nr.3“ erneut. Ab diesem Zeitpunkt (22:45 Uhr) kann die Halle leider nur noch zu 50% beleuchtet werden. Meines Erachtens immer noch ausreichend, da es so manche andere Halle in und um Hamburg gibt, die selbst mit der Helligkeit nicht mithalten kann. Aber egal …

Für die „Nr. 3“ war es unwürdig sooooo Tischtennis zu spielen. Der Vogel bot dann sogleich an, dass Spiel zu beenden und über den Verband „laufen zu lassen“. Das gute Zureden der Teamkollegen (Danke noch einmal dafür – Sportsgeist – TOP) und seines Doppelpartners (der auch weiterspielen wollte) führten dazu, dass sich die „Nr.3“ kurzfristig beruhigte und doch weiterspielte. Wir konnten diese erneute Störung allerdings gut nutzen und gewannen den Satz zu 8. 2:1 Führung

Massives Einreden der Teamkollegen, sowie der Freundin sollte in der Satzpause dazu führen, dass sich die „Nr.3“ auf das Wesentlich konzentrieren sollte. Das gelang ein wenig. Denn … bei allen Randerscheinungen … die „Nr.3“ war mit Abstand der stärkste Spieler am Tisch. Da das Licht nun alle 5 Minuten neu aktiviert werden musste, war dies NATÜRLICH immer wieder erneut ein Aufreger wert. Der laut brüllende Satz des Abends erfolgte dann nach einem tollen Ballwechsel zum 9:7 für uns:

ICHICH HAB´ REGIONALLIGA GESPIELT UND MUSS MICH HIER MIT SO EINER SCHXXSSE ABÄRGERN!

Das war das Startzeichen für den Schreiberling mal einen Top-Block und eine Vorhand „abzulassen“! Zwinkernd 11:9 – SIEG!!!!!!!!!! Der unglaubliche Jubel kannte keine Grenzen – hatte man es doch mit einer TOP-TEAMLEISTUNG geschafft den Tabellenführer und das vielleicht zukünftige Hamburg Liga-Mitglied zu schlagen. Die Jungs von SCALA waren komplett bedient – aber nicht wg. der Niederlage (O-TON von C.Born = Ihr wart heute extrem stark und vor allem EIN TEAM) sondern wg. der „Performance der Nr.3“. Hierfür entschuldigten sich die Jungs und gratulierten gleichzeitig fair zum Sieg. Anschließend wurde gemeinsam auch noch das ein oder andere „isotonische Kaltgetränk“ aus der Zapfanlage getrunken.

Fazit: ein rundum toller Tischtennis-Abend, den alle Beteiligten mit Sicherheit nicht (oder nicht so schnell) vergessen werden, wenn da nicht ein kleiner Beigeschmack wäre.

DESHALB: VOGEL schlägt REGIONALLIGA!!! *grins*

Anschließend wurde gemeinsam mit der Zwoten noch ordentlich im Meram gefeiert, bis die Augen zugefallen sind. Ein Dank noch einmal an die Zwote für den tollen Support.

Morgen geht es bereits weiter. Wir treten auswärts zum Derby gegen den VFL Börnsen an. Dies wird ein ganz neues und besonders schweres Spiel. Gehört Börnsen doch zu unseren direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zumal Börnsen gerade gestern gezeigt hat, was in Ihnen steckt. Mit einem sehr starken 9:6 Sieg gegen ein in voller Stärke angetretenes Bramfeld (die auch zu den Mannschaften gehören, die sich eigentlich mit SCALA um Platz 1 streiten), sollte uns Warnung genug sein, dass das morgen ein ganz harter Fight wird. Die Liga zeigt aber auch, dass dieses Jahr im wahrsten Sinne des Wortes „jeder jeden schlagen kann!“ In diesem Sinne …

Vorwärts Wacker, allez!

Schreiberling: ste[FAN] # 5

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