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Spielberichte

Vierte holt gefühltes 8:8 gegen Wentorf 2

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Leider war da mit dem Gefühl etwas nicht in Ordnung, auf dem Spielbericht steht 7:9 !?  Wie konnte es dazu kommen? Die Analyse im Einzelnen deckt schonungslos die Defizite auf.

Zunächst eine kleine Überraschung: Die Wentorfer traten zu dem auf ihren Wunsch verlegten Spiel ohne ihre etatmäßigen Nummern 1 und 2 an! Volker Hille verhindert, Gerald Lembcke noch mit gesundheitlichen Problemen – da schien es plötzlich doch möglich, gegen die im Vorderfeld der Tabelle liegenden Vorstädter zu punkten.

Aber schon die Doppel verliefen etwas ernüchternd. Guido und ich gegen Böttcher und Stein zwar 3:0 erfolgreich, Peter undOto konnten die guten Trainingseindrücke allerdings nur zum Teil bestätigen und verloren 2:3 gegen Neschki und Stemmann.  Günther danach mit Ersatzfrau Monika überraschend deutlich 0:3 gegen Martens und Rathje.

Guido musste vor seinem ersten Einzel erstmal frisch gewickelt werden, Rippenprobleme beeinträchtigten seine Beweglichkeit nicht unerheblich. Zum Glück war mit Monika eine erfahrene Fachfrau in der Halle, die die Bandage 1a anlegte. Das alles konnte aber nicht verhindern, dass er gegen Böttcher 1:3 abgab. Peter setzte sich danach mit 3:2 gegen Rene Neschki durch, ich selbst hatte nur im ersten Satz leichte Probleme mit Markus Stein und gewann 3:1. Der Anschluss war also wiederhergestellt – Zwischenstand 3:4 .

Oto war danach allerdings nicht in der Lage, Stefan Martens ernsthaft vor Probleme zu stellen – 0:3. Günther danach mit schwankender Leistung gegen Sören Rathje. Nachdem er im Fünften Satz seine beständige Führung bis zum 10:8 durchgebracht hatte, warteten alle auf den Schlusspunkt. Sören setzte dann erstmal zwei blitzsaubere Kantenbälle, wehrte danach noch einen weiteren Matchball ab und sackte den Sieg dann selbst ein. Seuche! Monika hatte im Anschluss  gegen den jungen Marcel Stemmann kaum eine Chance, zu sicher und beweglich, mit gefährlich Toppis auf Vor- und Rückhand - 0:3.

3:6 nach den ersten Einzeln (nach Günthers Spiel ein gefühltes 4:5) - jetzt musste was passieren. Und das passierte: Guido hatte seine schmerzende Rippen plötzlich vergessen und rang Neschki mit 3:1 nieder; Peter behielt in einem hin und her wogenden Match gegen Böttcher mit 3:2 die Oberhand und auch ich konnte nach schwankenden Leistungen im 5. Satz zu 4 doch sicher gegen Martens gewinnen. 6:6 – da war es! Das Unentschieden!

Aber wie das Ungeheuer von Loch Ness verschwand es so schnell, wie es gesichtet wurde. Oto auch gegen Markus ohne rechtes Spielgefühl 0:3, und auch Günther hatte im Anschluss der feinen Spielanlage von Marcel nichts Entscheidendes entgegenzusetzen.  Monika zeigte dann allerdings, dass sie im unteren Paarkreuz nicht nur gut mithalten kann. Sören wurde druckvoll rechts links geschickt und hatte beim 3:0 nichr viel zu bestellen.

Also durften wir mal wieder ins Schlussdoppel -  die eingespielte Kombination von Guido und mir hatte es auf dem Schläger, dass 8:8 noch zu holen. In einem engen Spiel mussten wir letztlich doch gratuiieren, nach 1:1 dritter und vierter Satz erst in der Verlängerung, es waren aber doch ein paar Punkte zu viel dabei, die man am Ende „nicht über hat“. Also doch kein Unentschieden!

Sollte irgendwie nicht sein, also nahmen wir noch ein freundliches gerstenhaltigen Hopfgetränk, welches unsere sportlichen Gäste mit in die diesmal gar nicht so extrem gekühlte Arena mitgebracht hatten und sprachen über die an diesem Abend tatsächlich ungewöhnlich hohe Quote an Schmutzbällen, die sich aber – wie immer – übers Ganze ja ausgleichen.

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