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Mon 6.8.18 - Sommerpause bis voraussichtlich 6.8.

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Spielberichte

Gebirgsliga – ein Rückblick

Bewertung:  / 2
SchwachSuper 

Ein Jahr im Nirvana der 1. Bezirksliga liegt erneut hinter uns. Mit Platz 6 und 25:19 Punkten geht es zu Ende. 11 Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz, 9 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz… wie gesagt… Nirvana. An Spannung fehlte es dennoch nichtin der abgelaufenen Spielzeit, denn in sage und schreibe 11 Spielen mussten wir über die volle Distanz gehen und das Abschlussdoppel bemühen.

Die Spiele

6 Niederlagen stehen zu Buche, lediglich gegen das Spitzenduo BVM und Glinde konnte kein Punkt erreicht werden. Je eine Niederlage fügte uns der Tabellendritte und –vierte zu. Im Gegenzug zwangen uns alle drei Absteiger jeweils einmal ins Abschlussdoppel. Dies zeigt, dass je nach Personalsituation stets alles möglich schien. 7 Unentschieden gegen 5 verschiedene Teams , wurden garniert mit vier 9:7-Siegen. Viele knappe Resultate also, die unsere Saison nicht langweilig werden liessen.

Die Doppel – 39:38 (16:21/23:17)

Wir ließen ganze 22 verschiedene Paarungen an den Start gehen. Es kann also niemand sagen, wir hätten nicht das ein, oder andere probiert, und am Ende ist die Bilanz sogar positiv, wenn auch knapp. In 14 Spielen starteten wir mit 1:2 in die Partie, wahrlich kein guter Wert. Speziell bei den Eingangsdoppeln zeigten wir uns jedoch in der Rückrunde mit 17:16 deutlich verbessert. In den ersten elf Saisonspielen hieß es noch 12:21. So schwach die Eingangsdoppel, so stark präsentierten wir uns im Abschlussdoppel. Bei nur einer Niederlage, konnte man sich zehn Mal in verschiedenen Konstellationen durchsetzen.  Einer Erwähnung bedarf es an dieser Stelle einmal dem einzig gesetzten Doppel. Die Herren Magazowski und Schuster haben es mit 10:2 und 13:1 zweimal an die Spitze der Doppel-Hitliste geschafft. Ein weiteres Erfolgsdoppel ließ sich bislang nicht recht auffinden. Gute Ansätze in einzelnen Spielen wurden häufig durch nachfolgende Niederlagen im Keim erstickt. Hier besteht definitiv Steigerungspotential.

Die Einzel (Stammpersonal) – 115:106 (58:43/57:63)

Christian Vater – 22:14 (14:4/8:10)

Der weltbeste Wackeraner begeisterte in erster Linie mal in der Hinrunde. In dieser war lediglich gegen gleich drei Glinder und gegen den BVM nichts zu holen. Eine sehr gute Trefferquote bei den unnachahmlichen Vati-Kamikaze-Schlägen sorgten für eine starke Halbserie. In der Rückserie kämpfte unsere Nummer eins dann auch gegen sich selber. Vielleicht hinterließ auch die konsequente Trainingsabstinenz ihre Spuren?

Christoph Magazowski – 32:8 (14:6/18:2)

Trotz einer richtig guten Hinserie, baute sich die Nummer 2 kurzer Hand ein eigenes Holz und kaufte sich ein „e“. Megazowski war geboren. Unglaublich stark eilte er von Sieg zu Sieg. Nur zwei „alten“ Glinder Haudegen musste gratuliert werden, von denen einer sich zum Angstgegner entwickelt. Also eine herausragende Halbserie und wohl der überragende Mann der Rückserie in unserer Staffel. Wer die Einzel- und Doppelkrone holt, darf dies von sich behaupten und wird der Gejagte sein in der kommenden Spielzeit.

Kay Larsch – 21:13 (9:5/12:8)

Unsere Bank, und der vielleicht konstanteste Spieler von uns. Während andere immer wieder mit schwankenden Leistungen zu kämpfen haben, spielt Kay auf gleichbleibend starkem Niveau. Ein starkes 4:2 im oberen Paarkreuz in der Rückrunde ist da i-Tüpfelchen auf eine gute Saison. Und dann sind da immer wieder die Fahrradtouren vor und nach den Spielen, die die meisten von uns vermutlich schon killen würden, bevor auch nur ein Ball gespielt ist. Hut ab!

Daniel Schuster – 21:14 (11:6/10:8)

Schwierig über sich selbst zu schreiben... Die Hinrunde zeigte, dass es oben nicht reicht (1:3), in der Mitte lief es gut (10:3). Nach gutem Start in die Rückserie (6:2) gab es dann eine schwarze Serie, von 5 Niederlagen in Folge. Die Ausweitung auf eine echte Krise ließ sich noch halbwegs verhindern, allerdings bin ich alles andere als zufrieden mit der Rückserie…

Marcel Völkel – 4:16 (4:5/0:11)

Ordentliche Hinserie, desaströse Rückserie? Ganz so einfach ist es nicht. Viele ordentliche Auftritte, aber ohne Fortune. Und auch wenn das Zitat hier gerade erst bemüht wurde… „Hast Du Scheiße am Schuh, dann hast Du Scheiße am Schuh!“… in diesem Fall am Schläger. Damit wird Marci als Doppelnull-Agent in die Geschichtsbücher eingehen. Es kann nur besser werden…

Christoph Kubina – 8:19 (4:6/4:13)

Der Knoten wollte in der ganzen Saison nicht wirklich platzen. In vielen Spielen bereits auf der Siegerstraße und Herr der Lage, wurden immer wieder Führungen hergeschenkt. Die Schraube zu finden, an der hier gedreht werden muss, um das vorhanden Potential an den Tisch zu transportieren, wird die Hausaufgabe in der Saisonpause sein. So wird dann aus dem kleinen Kracher ganz schnell ein echter Böller.

Joachim Falk – 7:22 (2:11/5:11)

Erneut mit einer stärkeren zweiten Saisonhälfte als zu Beginn der Spielzeit. Nach wie vor muss für die Siege alles in de Waagschale geworfen werden. Doch die abgelaufene Halbserie zeigt, dass dies immer besser gelingt und so stehen mehr Einzelsiege zu Buche als in abgelaufenen Spielzeiten. Daran anknüpfen und weitermachen, sauber. Position 5 in der teaminternen LKZ-Folge ist der Lohn.


Das Fazit

Es hat wieder viel Spaß gemacht, Jungs. Ob in der Halle, oder außerhalb, es passt einfach. Und auch wenn es vermutlich in der kommenden Spielzeit sportlich erneut um die goldene Ananas gehen wird, freue ich mich schon jetzt auf die nächste Saison mit „meinem“ Team. Von WarmUp bis PIP ist stets alles dabei, das Schlusswort klaue ich bei den Toten Hosen: „Es ist egal, ob wir das Spiel verlieren, denn darauf kommt es nicht an. Und ob das irgend jemand hier sonst kapiert, ist für uns nicht interessant. Ihr könnt uns schlagen so oft und so hoch ihr wollt, es wird trotzdem nie passieren, dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will, denn ihr seid nicht wie wir.“ In diesem Sinne… :-)

 

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